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Unsere Stars im Wildpark

Über 300 Tiere freuen sich auf euren Besuch! Ihr könnt 46 verschiedene Wild- und Haustierarten beobachten, die sich im Wildpark tummeln – von Insekten über Säugetiere bis hin zu Vögeln und Reptilien.

Willkommen in der faszinierenden Welt unserer flauschigen, gefiederten und schuppigen Freunde!

Rebhuhn

Das Rebhuhn gehört zu den Hühnervögeln und bewohnt Steppen- und Heidelandschaften in weiten Teilen Europas und Asiens. Sie sind Meister der Tarnung und passen sich mit ihrem grau-braunen Federkleid perfekt dem Erdboden an sobald Gefahr droht. Das Rebhuhn bewegt sich meist schreitend vorwärts. Es kann jedoch auch sehr schnell rennen. 

Durch die Umwandlung der Agrarlandschaft in flurbereinigte und intensiv mit Großmaschinen bewirtschaftete Flächen nimmt der Lebensraum der Rebhühner immer mehr ab. Darüber hinaus gelten die Vögel bei Gourmets sowohl wegen ihrer Eier als auch wegen ihres Fleisches als Delikatesse und waren früher beim Adel eine beliebte Jagdbeute.

Das Rebhuhn ernährt sich überwiegend von Sämereien, Wildkräutern und Getreidekörnern sowie grünen Pflanzenteilen. Manchmal frisst es auch Insekten, Larven, aber auch reife Früchte und verschiedene Beeren. Zur Förderung der Verdauung im Magen nimmt es kleine Quarzkörner („Magensteine“) auf. Rebhühner können zutraulich werden, wenn sie artgerecht gehalten werden. Ihre Lebenserwartung liegt dann bei etwa sechs bis sieben Jahren.

Lateinischer Name: Perdix perdix

Ordnung / Familie: Hühnervögel

Größe: ca. 30 cm

Perleidechse

Die Perleidechse ist die größte europäische Eidechse und die wunderschönen Tiere sind extrem sonnenhungrig. Zum Schutz vor Feinden und für die Nachtruhe graben sie sich einen unterirdischen Bau, beziehen den Bau eines Nagers oder verbergen sich in Geröllhaufen oder in hohlen Baumstämmen. Auf der Flucht können sie, Körper und Schwanz etwas über den Boden erhoben, recht schnell laufen.

Diese großen Echsen sind nicht sehr wählerisch und fressen fast alles was man ihnen anbietet: Grillen, Heimchen, Wanderheuschrecken, Schaben, Mehlwürmer, und Rosenkäferlarven gehören zu ihrem Nahrungsspektrum. Daneben fressen sie hin und wieder überreife süße Früchte und kleine Wirbeltiere. Während der Paarungszeit im Frühjahr sind die Männchen sehr territorial, so dass es zu erbitterten Kämpfen untereinander kommen kann. Das Weibchen gräbt nach der Paarung eine Mulde in den weichen Untergrund und legt bis zu 20 Eier ab, die sie mit Erde oder Sand bedeckt und von der Sonne ausbrüten lässt.

Lateinischer Name: Timon lepidus

Ordnung / Familie: Echte Eidechsen

Größe: 60 – 90 cm

Meerschweinchen

Die putzigen Nager stammen aus Südamerika und wurden dort vor etwa 3.000 Jahren domestiziert. Meerschweinchen verständigen sich akustisch mit lautem und leisem Piepsen und Fiepen und gehören zu den beliebtesten Haus-Kleintieren.

Werden Junge geboren, sind diese schon sehr weit entwickelt. Sie sind bereits vollständig behaart, haben geöffnete Augen und Ohren und tragen ihr zweites, bleibendes Gebiss. Die Milchzähne haben sie bereits im Mutterleib verloren. Wie alle Tierkinder spielen kleine Meerschweinchen sehr gern und leben ihren Bewegungsdrang stärker aus als erwachsene Tiere.

Lateinischer Name: Caviidae

Ordnung / Familie: Nagetiere

Größe: 20 – 130

Maurische Landschildkröte

Die Maurische Landschildkröte gilt bei uns als beliebtes Heimtier und ernährt sich ausschließlich von Pflanzen. In vielen ihrer angestammten Heimatgebiete wie Asien und Nordafrika ist ihr Bestand allerdings bedroht. Der private Import dieser Schildkröten ist deshalb illegal und wird mit Geld- oder Freiheitsstrafe bestraft.

Diese Reptilien sind ausschließlich tagaktiv. Für die Verdauung ihrer Nahrung sind sie auf die Zufuhr von Sonnenenergie angewiesen, denn als wechselwarme Tiere sind sie nicht in der Lage, die nötige Körperwärme selbst zu erzeugen, sondern müssen sie, ihren jeweiligen Bedürfnissen entsprechend, durch Ortswechsel von schattigen zu sonnigen Plätzen beeinflussen.

Die älteste, bekannte Maurische Landschildkröte, Timothy, ein Weibchen der Unterart T. g. ibera, wurde geschätzte 160 Jahre alt. Sie lebte zunächst 40 Jahre als Marinemaskottchen auf mehreren britischen Schiffen, nahm an Bord der HMS Queen an der Belagerung von Sewastopol, im Krimkrieg, teil und lebte später auf Schloss Powderham bei Exeter.

Lateinischer Name: Testudo graeca

Ordnung / Familie: Schildkröten / Landschildkröten

Größe: 13 – 30 cm

Marmelente

Die Marmelenten sind eine kleine Entenart mit einer Körperlänge von 39 bis 42 Zentimetern. Die hübschen Vögel sind generell sehr selten und gelten auf Grund des Verlustes ihres natürlichen Lebensraums als stark gefährdet.

Marmelenten brüten an vegetationsreichen Teichen, Tümpeln und Seen. Anders als viele andere Entenarten zieht die Marmelente nicht zwischen Rast- oder Brutplatz und Nahrungsrevier umher. Stattdessen hält sie sich an einem einzigen nahrungsreichen Gewässer auf, das alle ihre Anforderungen an ihren Lebensraum erfüllen muss. Es muss seicht sein und einen dichten Schilfgürtel aufweisen. Der Vogel ernährt sich von überwiegend von Insekten und von Mollusken. Pflanzliche Nahrung macht nur einen geringen Anteil aus. 

Lateinischer Name: Marmaronetta angustirostris

Ordnung / Familie: Entenvögel

Größe: 39 – 42 cm

Leopardnatter

Die Leopardnatter ist eine Kletternatter aus Südeuropa und gilt als “die hübscheste Schlange Europas”. Früher hieß sie Elaphe situla und gehört zu einer streng geschützt Art. In der Natur ist sie sehr schwer zu finden, da sie ein verstecktes Verhalten zeigt und sich so gut wie nie offen sonnt.

Die wehrhafte, tagaktive Kletternatter klettert hervorragend und ist sehr sensibel. Ihre Hauptaktivität liegt in der Zeit vom Nachmittag bis zur Dämmerung. Bei Temperaturen über 25 °C fühlen sich Leopardnattern unwohl und verkriechen sich gerne. Bevor sie angreift, vibriert sie mit ihrem Schwanz zur Warnung. Ihre Beute besteht bevorzugt aus keinen Nagetieren.

Lateinischer Name: Zamenis situla

Ordnung / Familie: Schlangen /Nattern

Größe: 70 – 120 cm

Karpatenluchs

Eurasischer Luchs, Nordluchs oder Karpatenluchs – im deutschen Sprachgebrauch ist mit „Luchs“ fast immer von einer dieser Arten die Rede. Nach Braunbär, Wolf und Persischem Leoparden ist diese Katze das größte in Europa heimische Landraubtier. Seit Jahrhunderten wird diese Tierart stark verfolgt und stand bereits kurz vor der Ausrottung. Heute wird sie gezielt wieder angesiedelt – auch bei uns in Deutschland. Trotzdem steht der Luchs weiterhin als stark gefährdet auf der Roten Liste des Bundesamtes für Naturschutz. 

Die Lebenserwartung von Luchsen, denen eine Reviergründung gelingt, liegt bei zehn bis fünfzehn Jahren. In Gefangenschaft gehaltene Tiere können ein Lebensalter bis zu 25 Jahren erreichen.

Lateinischer Name: Lynx lynx carpathica

Ordnung / Familie: Raubtiere / Katzen

Größe: 80 – 130 cm

Heidschnucke

Heidschnucken sind leicht zu haltende, genügsame Schafe, die zu den Nordischen Kurzschwanzschafen gehören. Beide Geschlechter tragen Hörner. Früher gab es in den norddeutschen Herden sowohl graue und weiße als auch gehörnte und hornlose Schnucken. Diese entwickelten sich im 20. Jahrhundert durch Züchtung zu den heute bekannten Rassen.

Das Haar der Grauen Gehörnten Heidschnucke ist gräulich und extrem lang, Beine, Schwanz und Kopf sind schwarz. Auch die Lämmer werden schwarz geboren und färben sich im zweiten Jahr wie ihre Eltern. 

Lateinischer Name: Ovis ammon f. aries

Ordnung / Familie: Kurzschwanzschaf

Größe: 50 – 60 cm

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